Tourenbericht vom Samstag 5. Mai
Letzte Regentropfen waren gerade verdunstet, als der lite Tomi seine tragbare Sauna auszog und ich schon schön angeschwitzt (dank ordentlichem Westwind) eintrudelte. Die Bike Days waren unser Ziel und wir stemmten uns gegen den Wind Richtung Wiedlisbach wo wir Speci-Bruno aufgabelten.
Über ein paar schöne Trails ging’s dank den Ortskenntnissen von Bruno zum Schloss NeuSchwanbipp oder so. Und dann immer weiter nach oben…wie höher desto besser lief mein Büsi…vermutlich weil es sich auf die Abfahrt freute. Die Aussicht vor der Schmiedenmatt ins Mittelland genossen wir dann gemütlich auf dem Bänkli, in was für einem tollen Land wir doch leben!
Beim Hofbergli war dann mal wieder ein Versuch angesagt, da gibt es ein Wägli runter direkt von der Gartenwirtschaft…die haben wir rechts liegen gelassen (wegen zu geschlossen). Der Versuch war ein voller Erfolg! Ein schöner Trail führt in Kehren (ja die gehen trotz Trial-Karin noch gar nicht…hüpfen tut nur das Herz…) runter gegen Günsberg. Auf einmal ein hölzernes Geräusch gefolgt von etwas undefinierbar Knackendem…Bruno’s Schutzblech verlor die Rangelei mit dem Ast…
Kurze Zeit später standen wir dann an der Rennstrecke im Solothurner Wald und staunten über die Herren Elite. Nino voraus, alle hechelnd hinterher. Bei der steilsten Abfahrtsstelle konnten wir dann die technischen und konditionellen Unterschiede beobachten. Beeindruckend wie da ein Schurter durchsaust mit Flow, katzengleich und voll kontrolliert…hinten gab’s dann schon mal die eine und andere Akrobatik-Einlage.
Mit leerem Magen fährt sich’s schlaff, drum kurz einen Dürüm an der Sonne mitten in der Altstadt verputzt. Und dann der Aare entlang flüssig heimwärts. Wir hatten gerade Bruno verabschiedet, war da mal wieder dieses hässliche Geräusch…ffffffffffffffffffffffffffff…und gefolgt von gop******* . Wären Kondome so mies wie Latex-Schläuche wäre es wohl viel enger auf diesem Planeten. Zumindest mit Latex im Reifen hat Tomi nun abgeschlossen, ob bei anderen Aktivitäten auch geht euch einen feuchten – eh – gar nichts an…fast so schlüpfrig wie der Trail vom Hofbergli ;-)
Soseli, kurze Zeit später hatte ich dann zwei 11i-Bier intus und Beine wie nach zwei Grand Raids am Stück…aber 200 % Zufriedenheit im Biker-Herzen…
Ride on!
Mr. Moab
Tourenbericht 30. März 2012
Bruno, Beat, Andi und ich…gerechnetes Durchschnittsalter ca. 58-59 Jahre, das gibt mir schon ein wenig zu denken………aber, und das ist das wesentliche, wir 4 gehören noch lange nicht zum alten Eisen, das haben wir an diesem Samstag einmal mehr eindrücklich bewiesen.
Ich habe in der Nightridesaison für mich eine Singeltrailorgie vor der Haustüre zusammengestellt, die sich auf meiner Hausrunde in einem 2.5 Std. Quicki perfekt fahren lässt.
Wie das so ist, wollte ich die neuen Wägli meinen Kamerädli mal vorstellen.
Das hiess für uns 4, umzukehren und wieder Ostwärts zu pedalen.
Niederbuchsiten, Burgerweide, Blümlismattstrasse gequert, und hoch zur Santelhöchi.
Von der Santelhöchi ging es in Richtung „meinem Grenzwägli“. Dieser Trail auf der Krete ist den meisten bekannt, aber die Abfahrt in Richtung Teufelschlucht ist neu.
Ein paar fleissige Trailbauer haben diesen Teil, wohl in viel Handarbeit, in den Juraboden geschnitzt. Was gibt es zu erzählen?..........Kommt das nächste mal einfach am Samstag 13.00 Uhr ins Dörfli, dann können wir vier Auskunft geben. Soviel sei verraten, Beat würde, wenn wir die Trailbauer denn kennen würden, gerne eine Runde Bier ausgeben, so gut ist der Trail gelungen.
Für die nächste Einlage, mussten, wie meistens in unserem Sport, Höhenmeter erstrampelt werden.
Die Homberglücke, bereits zum 2. Mal in dieser Saison, war das Ziel.
Oben angekommen…..(alles gefahren….Schulterklopfer), konnte der Spass beginnen.
Teil 1 der Trail in Richtung Naturfreundehaus, nach dem Abzweiger, steil rechts weg, Teil 2 ein Mega Rund mit viel Flow runter zur Rumpelhöchi.
Teil 3 ist ganz was Neues (wie konnte ich nur all die Jahre den normalen Forstweg fahren?), im Schatten der Flue führt ein ganz schmaler Weg zum Kretenwägli, absolut der Oberhammer und ebenfalls mit viel Speed und Flow zu fahren.
Mit dieser Verlängerung ist der Weg frei für Teil 4…….das aber, bitteschön, zeige ich euch einmal persönlich….grins.
Beat musste sich mit tickenden Bremsscheiben bereits verabschieden, wären wir 3 noch eine kleine Schleife, nach wie vor mit hohem Trailanteil, über Olten und den Born anhängten.
Die verdiente Zwischenverpflegung gönnten wir uns in einem Bushaltehäuschen vor einem Quartierladen, so schlimm ist das mit den Beizen in Olten…..kicher…
Auf der Höhe von Kappel machte ich mich dann auch auf den Heimweg, während Bruno und Beat noch bis Kestenholz (Bruno noch bis nach Hause, der ist einfach nicht ……..) fahren mussten.
Eine weitere Frühlingstour ist Geschichte, auf den trockenen Juratrails einmal mehr ein Traum zum Fahren.
Good Ride
Tomi@liteville
Tourenbericht vom Samstag vor dem Frühlingsanfang 2012
Bruno, Beat, Chris, Andi und ich hatten erste Frühlingsgefühle, und wollten mal sehen wie sich der Winterspeck so anfühlt.
Nun….das ein oder andere Kilo ist wohl zusammengekommen, wurde aber durch leichtere Teile am Bike locker wieder wettgemacht….. J
Trotz diesen Tuningmassnahmen sind die Jurafalten in diesem Winter bestimmt wieder um einiges gewachsen…..fühlt sich jedenfalls so an (meinte Chrisi).
Wir wollten Sigi und Dolli im Willehaus besuchen, das hiess für mich das Ganze kehrt und wieder zurück, dieses mal mit Rückenwind. In die andere Richtung darf dann der Rest der Truppe am Abend gegen den Wind ankämpfen.
Unserer Route, bis zur verdienten und sehr leckeren Haussuppe: Niederbuchsiten, Neuendorf, Egerkingen, Eroticmarkt (vorbeigefahren…..aber HALLO !!!!), Eggberg Autobahnraststätte, Teufelschlucht durchquert, Belchentunnel, Homberglücke und die Abfahrt zur Suppenpause zum Schluss.
Nach der Einkehr beim Präsi und unserer Bürofee, war der Hauenstein und die Froburg das nächste Ziel. Also eigentlich war natürlich der Trail von der Froburg zum Isebähnli das Ziel, aber das versteht sich ja von selber.
Die beiden Abfahrten vom Willehaus und Froburg haben 2 Opfer in Form von Tublesspneus mit Milch gekostet, irgendwie nicht ganz klar warum…..nun…evtl. war die Milch sauer
oder…. …..keine Ahnung, auf jeden Fall sind solche Defekte eher die Ausnahme.
Der Grinsfaktor war trotzdem vorhanden und das Maleur tat der guten Frühlingsstimmung keinen Abbruch, so dass wir mit ein paar Umwegen durch Wald und Feld unseren Heimweg antreten konnten.
Hat wie immer Spass gemacht, und war von der Länge her ideal zum Frühlingsstart (wir lernen dazu, siehe erster Bericht vom letzten Jahr).
Tomi@litevilleoltimer.ch
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